Das AECOC Nationale Transportforum feiert in diesem Jahr seine 25. Ausgabe und wird in Madrid erneut einen großen Teil der Fachleute zusammenbringen, die Transport und Logistik in Spanien bewegen. Die von AECOC organisierte Veranstaltung ist für den 12. März 2026 vorgesehen und versteht sich als Treffpunkt für Hersteller, Händler, Transportunternehmen, Logistikdienstleister, Technologieanbieter, Branchenverbände und öffentliche Verwaltungen.
Es ist nicht einfach nur ein weiteres Event im Branchenterminkalender. AECOC definiert es als einen Raum, um Trends frühzeitig zu erkennen, Perspektiven zu vergleichen und eine gemeinsame Agenda rund um mehrere Achsen voranzubringen, die den Transport bereits heute prägen: Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Talente und digitale Transformation.
Was ist das Nationale Transportforum von AECOC?
Nach Angaben der Organisation selbst hat sich das AECOC Nationale Transportforum in den vergangenen 25 Jahren als eines der wichtigsten Branchentreffen für die Wertschöpfungskette von Transport und Logistik etabliert. In dieser Ausgabe richtet das Programm neben dem Networking den Fokus auf Themen, die eng mit der Realität des Sektors verbunden sind – vom regulatorischen Druck über den Fahrermangel bis hin zu den Auswirkungen neuer Technologien.
AECOC weist außerdem darauf hin, dass sich das Forum besonders an Direktoren und Verantwortliche für Logistik und Transport richtet – sowohl aus Transportunternehmen als auch aus Unternehmen, die Transportleistungen nutzen –, ebenso wie an Behörden und Profile aus dem Umfeld der öffentlichen Verwaltung.
Wann und wo findet es statt?
Die 25. Ausgabe des AECOC Nationalen Transportforums findet am 12. März 2026 in Madrid statt. Die offizielle Website der Veranstaltung präsentiert sie als eine Sonderausgabe anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Forums.
Anmeldungen auf der Website www.aecoc.es
Programm des AECOC Nationalen Transportforums 2026
Das Programm dieser Ausgabe verbindet institutionelle Perspektiven, Diskussionsrunden und Networking-Bereiche. Der Tag beginnt mit der Eröffnung durch José María Bonmatí, Generaldirektor von AECOC, und Rocío Báguena, Generaldirektorin für Landverkehr im Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität.
Von dort aus behandelt das Programm mehrere der Themen, die den Sektor heute am meisten beschäftigen:
1. Europäische Regulierung und ihre lokalen Auswirkungen
Einer der ersten Themenblöcke befasst sich damit, wie der neue europäische und spanische Regulierungsrahmen operative Standards, Umweltanforderungen und verpflichtende Digitalisierungsprozesse neu definiert. An diesem Dialog nimmt Jean-Louis Colson teil, Referatsleiter in der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission.
2. Der Fahrermangel
Das Forum widmet außerdem eine Diskussionsrunde einem der von Unternehmen am häufigsten genannten Probleme: dem Mangel an Fahrern und seinen Auswirkungen auf die Dienstleistungskapazität. Daran nehmen Vertreter von Unternehmen wie DIA, Grupo Caliche und Transportes Sierra Morena teil, moderiert von Alejandro Santana von Marlex.
3. Autonomer Lkw und Wandel des Modells
Ein weiterer Höhepunkt wird der Vortrag über autonome Lastwagen sein, den AECOC als eine Disruption beschreibt, die nicht mehr nur theoretisch ist. In diesem Block erscheinen Namen wie Jaime Sánchez (IVECO), Héctor Cebrián (SESÉ), Pierre Pomper (Einride), Javier Martínez (Regierung von Aragón) und Raquel Urtasun (Waabi).
Referenten des AECOC Nationalen Transportforums 2026
Das Line-up vereint institutionelle Profile, Unternehmensführungskräfte und Spezialisten aus dem Logistik- und Transportökosystem. Zu den Namen, die im offiziellen Programm aufgeführt sind, gehören unter anderem Rocío Báguena, Jean-Louis Colson, Alejandro Santana, Pedro Gallego, Miguel Ángel Herchiga, Manuel Serrano, Jaime Sánchez, Héctor Cebrián, Raquel Urtasun, Carolina Torres, Diego Alonso und Ángel Soret.
Über die Liste hinaus ist der Ansatz das eigentlich Interessante: AECOC verbindet institutionelle Sicht, operative Realität und angewandte Technologie. Und das ergibt in einem Moment wie diesem durchaus Sinn.
Der Programmpunkt, der den Sektor am meisten interessiert: Oktober 2026 und die große digitale Herausforderung
Wenn es einen Teil des Programms gibt, der besondere Aufmerksamkeit verdient, dann ist es die Diskussionsrunde mit dem Titel „Oktober 2026: der Sektor vor seiner größten digitalen Herausforderung“. AECOC formuliert es sehr klar: Das Gesetz 9/2025 über nachhaltige Mobilität legt fest, dass das für den öffentlichen Straßengüterverkehr erforderliche administrative Kontrolldokument zehn Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes zwingend digital sein muss. Da das Gesetz am 3. Dezember 2025 veröffentlicht wurde, rückt dieser verpflichtende Wandel den Fokus auf Oktober 2026.
Schon die Beschreibung dieser Runde lässt erkennen, worin die Herausforderung liegt: Es geht nicht nur darum, Papier durch Bildschirme zu ersetzen. Es geht darum, Prozesse zu überprüfen, Systeme zu integrieren, Interoperabilität zu gewährleisten und hin zu einem datenbasierten Betrieb voranzukommen – etwas, das in einem Sektor mit unterschiedlichen Graden technologischer Reife und starker Unternehmensfragmentierung besonders sensibel ist.
An diesem Block nehmen Carolina Torres, Director of Logistics Execution Europe bei CHEP, Diego Alonso, Operations- und Business-Development-Direktor bei Eurolefesa, sowie Ángel Soret, stellvertretender Generaldirektor für die Inspektion des Straßen- und Schienenverkehrs im Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität, teil.
Was diese digitale Herausforderung wirklich für Frachtführer, Verlader und Betreiber bedeutet
Die Diskussion, die beim AECOC Nationalen Transportforum eröffnet wird, knüpft direkt an etwas an, das viele Unternehmen bereits auf dem Tisch haben: die Notwendigkeit, ihre Abläufe auf die verpflichtende digitale Dokumentation vorzubereiten. Das spanische Amtsblatt BOE enthält ausdrücklich diese Digitalisierung des Kontrolldokuments, und die elektronische Zentrale des Ministeriums sieht bereits Verfahren im Zusammenhang mit dem digitalen Kontrolldokument vor, wie etwa die Übermittlung des Dokuments oder die Mitteilung der Domain von Plattformen für elektronische Kontrolldokumente.
Einfach gesagt: Es wirkt weder wie ein entfernter Trend noch wie eine Möglichkeit, die man „später“ prüfen könnte. Es ist ein realer regulatorischer Wandel mit festem Zeitplan, der technologische und operative Anpassungen verlangen wird.
Welche Rolle Orus Logistics hier spielt
Aus der Perspektive von Orus Logistics ist dieser Programmpunkt keine bloße Randnotiz innerhalb der Veranstaltung. Er ist ein klares Signal dafür, wohin sich der Sektor bewegt. Die Verpflichtung, mit digitaler Dokumentation zu arbeiten, zusammen mit der Notwendigkeit, Prozesse zu ordnen, die Rückverfolgbarkeit zu verbessern und die Kommunikation zwischen allen Akteuren der Kette zu erleichtern, passt direkt zu dem, was viele Unternehmen in den kommenden Monaten brauchen werden. Die regulatorische Grundlage ist bereits veröffentlicht, und das Programm von AECOC selbst bestätigt, dass dies eines der zentralen Diskussionsthemen des Jahres sein wird.
Deshalb ist uns bei Orus – über das genaue Verfolgen dessen hinaus, was in dieser Runde geteilt wird – klar, dass diese Herausforderung nicht zu mehr Komplikationen für die Fachleute führen sollte. Die Digitalisierung des Kontrolldokuments und anderer damit verbundener Prozesse muss auf eine praktische, einfache und für Unternehmen unterschiedlicher Größen handhabbare Weise gelöst werden.
Eine Erinnerung, die man im Blick behalten sollte
Oktober 2026 scheint weit weg, bis man auf die Arbeit schaut, die noch vor einem liegt: Abläufe überprüfen, Verantwortlichkeiten festlegen, Daten verbinden, Zugriffe absichern, Nachweise ordnen und verhindern, dass eine gesetzliche Verpflichtung zu einem täglichen operativen Problem wird. Genau darin liegt vermutlich der Kern der Debatte, die AECOC in dieser Ausgabe des AECOC Nationalen Transportforums auf den Tisch bringen möchte.
Und genau hier möchten wir von Orus Logistics Mehrwert schaffen: indem wir helfen, diesen Übergang einfach und kostengünstig zu gestalten, ohne dem Arbeitsalltag unnötige Reibung hinzuzufügen.
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Denn sich rechtzeitig anzupassen ist immer besser, als zu rennen, wenn das Datum schon direkt bevorsteht.
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